Wichtige Infos für Reisende nach Übersee

Reisende  mit  Zielen  in  Übersee  sollten  dringend  wichtige  Formalitäten  der  US-amerikanischen  Behörden  beachten  –  auch wenn der Zielort außerhalb der USA liegt. Der Deutsche ReiseVerband (DRV) weist auf veränderte Sicherheitsbestimmungen der USA hin, die seit kurzem auch  für  Flüge  nach  Kanada,  in  die  Karibik  oder  nach  Mittelamerika  gelten.

Demnach  müssen  bestimmte  Passagierdaten  den  US-Sicherheitsbehörden auch  dann  mitgeteilt  werden,  wenn  Flüge  das  Hoheitsgebiet  der  USA  nur berühren und dort gar nicht landen. Zu diesen Angaben – den so genannten Secure-Flight-Passagierdaten – gehören:


•    der vollständige Name (einschließlich aller im maschinenlesbaren Feld 
      des Reisepasses aufgeführten Vornamen),

•    das Geburtsdatum und

•    das Geschlecht.

Ohne Secure-Flight-Passagierdatenkann kein Flugticket ausgestellt werden. Da Buchung und
Ticketausstellung  meist  gleichzeitig erfolgen, sollten  diese Daten für alle Reisenden bereits bei Buchung vorliegen – so die Empfehlung des  Deutschen  ReiseVerbandes. Nur so kann sichergestellt werden, dass Flugtickets rechtzeitig  ausgestellt werden können und  Buchungen  nicht gestrichen werden. Anderenfalls könnte es sein, dass der Kunde kurzfristig ein neues, erheblich teureres Ticket erwerben muss. 

Der DRV als Branchenverband der Touristik verweist in diesem Zusammenhang  auf  die  bereits  seit  Ende  2010  geltenden  Secure-Flight-Regelungen  für  Flüge  in  die  USA.  Damit  wollen  die  US-Behörden  die Sicherheit  auf  internationalen  und  inneramerikanischen  Flügen  erhöhen.  Die geforderten   Angaben   müssen   frühzeitig   vorliegen,   damit   sie   von   den Fluggesellschaften  vorab  an  die amerikanische  Transportsicherheitsbehörde (TSA)  übermittelt  und  vor  Einreise  in  die  USA  mit  den  Fahndungslisten unerwünschter Personen abgeglichen werden können. Bislang bezogen sich die  seit  dem  1.  November  2010  geltenden  Sicherheitsbestimmungen  im Rahmen des Secure-Flight-Programms auf:

•    Flüge  in  die  USA,  aus  den  USA  heraus  sowie  auf  Flüge  mit Zwischen- landung in den Vereinigten Staaten und 

•    Flüge mit einer US-Fluggesellschaft zu einem Ziel weltweit. 

Seit diesem Jahr gelten die Bestimmungen  nun auch für Überflüge des US-Luftraums. 

Der Deutsche ReiseVerband (DRV) rät daher dringend: Wer eine Reise in  die,   aus oder via USA, nach Kanada, in die Karibik oder nach Mittelamerika oder mit einer US-Fluggesellschaft zu einem Ziel weltweitplant, sollte unbedingt bereits  bei der Buchung die Secure-Flight-Passagierdaten für sich und alle  Mitreisenden dort, wo er seinen Flug bucht, zur Erfassung bereit halten. 

Weitere Infos zum Secure-Flight-Programm stehen auf  der Website der 
amerikanischen  Transportsicherheitsbehörde  (TSA)  unter 
www.tsa.gov/secureflight zur Verfügung.

 

 

dbrf

 

Deutsche Bahn - Rail & Fly Fahrscheine bequem zu Hause ausdrucken

Wir möchten Sie über ein alternatives Verfahren hinweisen, mit denen die Fahrscheine für das Rail & Fly auch zu Hause am PC ausgedruckt werden können.

In der Flugbuchung wird neben den generierten Pickup Nummern sowie Hinweisen zur Fahrkartenabholung am Automaten nun auch auf die Online-Abholvariante hingewiesen.

Hierfür rufen Reisenden bitte die Seite www.accesrail.com/checkin auf, geben ihren Namen und wahlweise die Flugticketnummer oder den Reservierungscode an und drucken den Fahrschein selbstständig aus.


Wünschen die Reisenden jedoch eine Abholung der Fahrkarte am Fernverkehrsautomaten, steht für sie weiterhin das Verfahren der Abholung am DB-Fahrkartenautomaten zur Verfügung.

 

Rail&Fly beinhaltet die Bahnreise

  • von/zu jedem der über 5.600 DB-Bahnhöfe
  • von/zu jedem deutschen Flughafen sowie dem Flughafen Basel, auf dem gesamten DB-Streckennetz. Zudem finden Sie unter dieser Tabelle die Liste der in der Rail&Fly-Fahrkarte enthaltenen kostenlosen Flughafenanschlüsse.
  • Für die ICE Sprinter Züge besteht eine Reservierungspflicht und es wird ein separater Aufpreis erhoben. Sie können die Reservierung / Lösen des Aufpreises in unseren DB-Reisezentren und in allen DB-Agenturen durchführen.
  • Für die City Night Line-Züge besteht eine Reservierungspflicht und es wird ein Aufpreis in der Komfortkategorie (Sitz,- Liege,- oder Schlafwagen) erhoben. Sie können den Aufpreis online auf www.bahn.de, in unseren DB-Reisezentren, Reisebüros mit DB-Agentur und über unser Servicetelefon buchen.
  • Die Rail&Fly-Fahrkarten gelten am Tag vor dem Abflugtag, am Abflugtag selbst, am Tag der Rückkehr und am Tag danach. Wenn Sie das Rail&Fly-Angebot einer Fluggesellschaft buchen, ist es wichtig, den genauen Abreisetag zum Flughafen in der Buchung vermerken zu lassen.

Bitte beachten Sie

  • Flugtickets von Fluggesellschaften werden größtenteils als elektronische Tickets erstellt. Dies bedingt, dass Sie vor Fahrtantritt Ihre Rail&Fly-Fahrkarte am DB-Fernverkehrsautomaten abholen. Weitere Informationen Rail&Fly eTicketing
  • Rail&Fly ist ein Angebot der Airlines und kann dadurch zusätzliche Bestimmungen/Einschränkungen enthalten. Bitte erkundigen Sie sich hierüber unbedingt vor Flugticketausstellung bei der Fluggesellschaft oder dessen Agenten.
  • Reisen mehr als 9 Personen gemeinsam in einem Zug, kontaktieren Sie bitte die anbietende Airline. Diese klärt ab, ob und in welchen Zügen eine Beförderung möglich ist.
  • Rail&Fly-Fahrkarten gelten nicht für Fahrten innerhalb von Verkehrsverbünden, d.h. innerhalb des Nahverkehrs vor Ort. Wenn Sie beispielsweise in Essen wohnen und die Rail&Fly-Fahrkarte zum Flughafen Düsseldorf nutzen möchten, ist eine Beförderung im öffentlichen Nahverkehr nicht möglich. Anstelle dessen dürfen Sie mit ICE und IC anreisen
 

Thailand

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Inhaltsverzeichnis

  • Regionen
  • Städte
  • Weitere Ziele
  • [+]Hintergrund
  • [+]Anreise
  • [+]Mobilität
  • Sprache
  • [+]Kaufen
  • [+]Küche
  • Ausgehen
  • Unterkunft
  • Lernen
  • Arbeiten
  • Feiertage
  • Sicherheit
  • [+]Gesund bleiben
  • Respekt
  • [+]Kommunizieren
  • Strom

 

Lage

Kurzdaten

Hauptstadt:

Bangkok

Staatsform:

Konstitutionelle Monarchie

Währung:

Baht (THB; ฿)

Fläche:

513.115 km²

Bevölkerung:

68,4 Mio

Sprachen:

Thai, regional auch Minderheitensprachen (Englisch als Zweitsprache der Gebildeten und im Tourismus) außerdem noch Chinesisch (ist aber rückläufig)

Religionen:

Buddhismus (Theravâda) 94%, Islam 4.6%, Christentum 0.8%, Hinduismus 0.1%,

Telefonvorwahl:

+66

Internet TLD:

.th

Zeitzone:

UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5)

Sommerzeit:

keine

 

Karte

Thailand liegt in Südostasien. Es grenzt an MyanmarLaosKambodscha und Malaysia. Es bietet viele Sehenswürdigkeiten, ein tropisches Klima und ist noch dazu relativ preiswert, sicher und - dank eines gut ausgebauten öffentlichen Verkehrssystems - auch auf eigene Faust relativ einfach zu bereisen.

Regionen

Thailand ist administrativ in 76 Provinzen aufgeteilt, die sich fünf geografischen und kulturellen Regionen zuordnen lassen:

  Nordthailand mit den Städten Chiang MaiChiang RaiSukhothai und den Gebirgsregionen (Das "Goldene Dreieck", "Bergvölker"). Thailändische Bezeichnung:Lan Na (historisch) oder Bahn Nork
  Zentralthailand mit der Hauptstadt Bangkok, dem zentralen Tiefland und der historisch bedeutenden Stadt Ayutthaya.
  Nordostthailand auch als Isaan bekannt, der touristisch noch weitgehend unerschlossene Nordosten des Landes - Reisfelder, "Hochebenen" und kulturelle Schätze, reiche Musiktradition, mit den Städten Nong KhaiNakhon RatchasimaUdon ThaniKhon Kaen.
  Ostthailand, östlich von Bangkok bis zur Grenze zu Kambodscha, mit dem Touristenzentrum Pattaya, vielen Stränden und den Inseln Ko Samet und Ko Chang.
  Südthailand, bekannt für die Inseln Phuket, Ko Phi Phi, Ko Samui, Ko Phangan, Ko Tao und Ko Tarutao mit ihren palmengesäumten Stränden und einigen der besten Tauchspots in Südostasien. Am Festland (Isthmus von Kra) gibt es eine Reihe von Nationalparks (Urwälder) zu besuchen.

Städte

  • Ayutthaya - historische Hauptstadt mit einer Vielzahl historischer Bauwerke
  • Suphan Buri - District zwischen Ayutthaya und Kanchanaburi. ein lohnenswerter tourismusfremder Zwischen-Stop für Busreisende von Nord nach Süd.
  • Bangkok - Hauptstadt des Landes und Weltmetropole
  • Chachoengsao - 82 km von Bangkok entfernt, Wat sothon
  • Chanthaburi - unweit des Meeres im Südosten
  • Chiang Mai - größte Stadt im Norden und frühere Hauptstadt des Lan Na-Thai-Reiches
  • Chiang Rai - Stadt im Norden, Ausgangspunkt für Reisen in die Berge des Nordwestens
  • Nakhon Ratchasima - größte Stadt im Nordosten, dem Isaan, auch "Korat" genannt
  • Hua Hin - traditionelles Urlaubsziel der thailändischen "High Society", auch heute noch mit dem Flair früherer Glanzzeiten. Das Badeparadies ist sicher eine Reise wert, vor allem für Golfer.
  • Cha-Am - nördlich von Hua Hin gelegen und eher der Wochenend und Ferienstrand der Einheimischen.*
  • Pattaya - früher ein kleines Fischerdorf, in den 1980er Jahren die touristische Boom-Town Thailands; Hotel(Beton-)Burgen und berüchtigtes Nightlife. Hier erwarb das Land leider seinen schlechten Ruf, als sich Soldaten in den 1970 er Jahren im Vietnamkrieg dort "austobten".
  • Phuket - das touristische Zentrum Südthailands, Traumstrände in der Andamanensee und Massentourismus in der Inselhauptstadt
  • Kanchanaburi - im Westen, bekannt durch die Brücke am Kwai und der todes Eisenbahn
  • Songkhla - hübsches Städtchen auf einer Landzunge mit langem Meeresstrand.
  • Sukhothai - die erste Hauptstadt des Thai-Reiches, sehenswerter "historical park" mit Ruinen aus dem 13. und 14. Jahrhundert
  • Surat Thani - Hafenstadt im Süden, Fährverbindungen nach Ko SamuiKo PhanganKo Tao und in die südlichen Länder MalaysiaSingapur und Indonesien
  • Hat Yai - Großstadt im Süden unweit der malaysischen Grenze
  • Khon Kaen - Universitätsstadt des Isaan; zweitgrößte Stadt der Region
Karte von Thailand
  • Krabi Sehr angenehme Stadt im Süden

Weitere Ziele

 

Vorschläge für ein-monatige Reiserouten gibt es hier.

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Geschichte

Zur Mitte des 14. Jhs. wurde ein vereinigtes Thai-Königreich geschaffen. Bis 1939 als Siam bekannt, ist Thailand das einzige südostasiatische Land, das nie von einer europäischen Macht annektiert wurde - und auf diese Tatsache ist man bis heute stolz. Eine friedliche Revolution im Jahre 1932 brachte dem Land die konstitutionelle Monarchie. Im 2. Weltkrieg war Thailand zunächst ein Verbündeter Japans und wurde nach dem Konflikt Bündnispartner der USA. Nach einer Kette von Militärdiktaturen, die dann wieder von Zivilregierungen unterbrochen wurde, hat sich das Land trotz der Krisen von 1997 und 2007 politisch und wirtschaftlich stabilisiert. Über allem steht nach wie vor König Bhumibol Adulyadej (Rama IX), der seit 1946 regiert und damit der dienstälteste Monarch der Welt ist.

Kultur

Das Leben der Thailänder wird stark vom Buddhismus beeinflusst. Anders als in den anderen buddhistischen Ländern Ostasiens sind die Thailänder Anhänger des Theravada-Buddismus, der sich näher an den indischen Wurzeln orientiert und Mönchen eine große Bedeutung zumisst. Für junge Thailänder ist es ein selbstverständlicher Brauch, einmal im Leben ein orange gekleideter Mönch zu werden, typischerweise drei Monate lang während der Regenzeit.

Die bunten und mit reichlich Gold verzierten Tempel sind allgegenwärtig; sie werden Wats genannt.

Außerdem hat eine vor-buddhistische Tradition bis heute überlebt, die der Geisterhäuschen (ศาลพระภูมิ saan phraphuum). Sie werden normalerweise an der Grenze eines Grundstücks aufgestellt, sobald dieses bebaut wird, um den Geistern, die hier vorher gewohnt haben, eine Ersatzheimat zu geben. Das vielleicht berühmteste Geisterhäuschen ist der Erawan Shrine in Sukhumvit, der das Grand Hyatt Erawan Hotel beschützen soll.

Zuzätzlich zu dieser "Haupt-Kultur" gibt es kulturelle Minderheiten im Norden von Thailand, die Bergvölker der Karen, Lisu, Hmong, Lahu und Akha. In den südlichen Provinzen ist die Mehrheit der Bevölkerung muslimisch und auf einigen Inseln derAndamanensee leben Chao Leh („Meeresbewohner oder Seenomaden“ - Thai:ชาวเล).

Klima

In Thailand gibt es drei Jahreszeiten:

Kühl
Von November bis Februar spricht man von der kühleren Zeit. Insbesondere im Norden sollte man sich auf kältere Nächte vorbereiten.
Heiß
März bis Mai: In diesen Monaten sollte man den Aufenthalt in Bangkok oder im Norden/-Nordosten Thailands möglichst vermeiden. Wasserknappheit und Temperaturen von über 40°C sind keine Seltenheit. In Bangkok wird der Smog unerträglich, im Norden werden die Reisfelder und das Gestrüpp abgebrannt, außerdem gibt es zahlreiche Waldbrände.
Nass
Mai bis Oktober, wobei die meisten Niederschläge in den Monaten September und Oktober niedergehen.

Die beste Reisezeit ist zwischen November und März, Hochsaison. Die Preise sind in dieser Zeit für Hotels und Transport oft höher, als in der restlichen Zeit!

Das offizielle Wetter findet man auf http://www.tmd.go.th/en/

Währung

Die Landeswährung ist der Thailändische Baht (฿). Baht Münzen sind zu 1, 2, 5 und 10 Baht im Umlauf. Banknoten sind zu 10 (nicht mehr verwendet), 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht im Umlauf. Banken und Wechselstuben wechseln problemlos Bargeld und Travellerschecks (mit Reisepass). Der Wechselkurs für Travellerschecks ist häufig besser als der für Bargeld. Allerdings wird pro Travellerscheck eine Gebühr erhoben. Deswegen möglichst Travellerchecks mit höheren Werten kaufen. Das Tauschen von Euro in Thai im Heimatland ist nicht ratsam. Die Kurse inklusive Wechselgebühren sind meistens sehr schlecht. Einen besseren Wechselkurs bekommen sie, wenn sie ihr Geld in Thailand tauschen.

Die Wechselkursunterschiede sind sehr gross. Beispiel: am 24.09.2007 kosteten 100 Baht:

  • bei der deutschen Reisebank: 2,75 €
  • bei der Berliner Sparkasse: 2,52 €
  • bei Amex: 2,38 € (+4,90€ Gebühr)
  • im Devisenhandel: 2,23 €
  • am Geldautomaten in Thailand: 2,11 € (zzgl. 3-5 € Automatengebühr)
  • bei Thailändischer Bank: 2,09 €

Will man 100 Baht in Euro zurücktauschen, bekam man am 24.09.2007:

  • bei der Reisebank: 1,82 €
  • bei der Berliner Sparkasse: 1,84 €
  • bei Thailändischer Bank: 2,06 €

Anreise

Flugzeug

 
Tempel in Bangkok

Lufthansa und Thai Airways bieten täglich Nonstop-Flüge ab Frankfurt und München nach Bangkok International Suvarnabhumi Airport an.

Condor und Air Berlin haben mehrere Nonstop-Flüge in der Woche nach Thailand im Angebot, Abflughäfen sind Düsseldorf und München. Seit November 2007 fliegt Air Berlin auch direkt ab Berlin-Tegel.

Andere Fluggesellschaften bieten Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Hubs an, beispielsweise Emirates.

Bahn

Man kann mit dem Zug aus Singapur und Malaysia nach Thailand reisen. Hier verkehrt auch der berühmte Eastern & Oriental Express.

Eine weitere Möglichkeit zur Einreise mit dem Zug von Malaysia nach Thailand ist die tägliche Verbindung von Butterworth nach Hat Yai. Tägliche Abfahrt ist um 13.40 Uhr (Malaische Zeit). Außerdem gibt es täglich mehrere Verbindungen von Penang nach Hat Yai.

Schiff

Es gibt die Möglichkeit auf Frachtschiffen nach Thailand zu gelangen. Ebenso legen Kreuzfahrtschiffe oft vor der Küste Thailands an.

Auto

Die Einreise mit dem Auto ist i.d.R. nur über Grenzübergänge im Süden Thailands von Malaysia aus möglich. Die Grenzübergänge nach MyanmarLaos und Kambodscha haben nur Regionale Bedeutung.


Bahn

Mit der Bahn zu reisen in Thailand ist einfach und sicher. Die Züge verkehren allerdings extrem unpünktlich, weshalb sie bei den Thailändern auch recht unbeliebt ist. Es gibt eine 1., 2. und 3. Klasse. Die Preise sind - aus europäischer Sicht - sehr günstig, so kostet die Fahrt von Bangkok nach Trang (ca. 700 km) in der 1. Klasse ungefähr 20 Euro. Angenehm ist auch eine Nachtfahrt in der 1. oder 2. Klasse im Schlafwagen. So kommt man relativ ausgeruht z.B. in Chiang Mai oder Chumpon oder anderen entfernten Zielen an. In der 1. Klasse schläft man in einem eigenen Abteil mit zwei Betten und Klimaanlage. In der zweiten Klasse gibt es Großraumabteile und Ventilatoren oder Klimaanlage. Die Klimaanlage ist aber oft sehr kalt - ohne eine dicke Fleecejacke und einen Schlafsack ist eine Erkältung sehr wahrscheinlich! Frische Bettwäsche gibt es in beiden Klassen und allgemein sind die Züge sehr sauber. Fahrpläne findet man auf der Seite der State Railway of Thailand.

Auto

Das Straßennetz in Thailand ist sehr gut ausgebaut und man kann mit dem Auto fast alles sehr gut erreichen, man muss in Bangkok aber aufgrund des dichten Verkehrs mit Staus rechnen. In Thailand herrscht Linksverkehr. Es ist zu beachten, dass für Expressways und Motorways (Autobahnen) häufig eine Nutzungsgebühr (Maut) fällig ist. Die mehrspurigen Highways (dual Carriageways) sind hingegen kostenlos.

Es besteht Anschnallpflicht in Thailand. Innerorts ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h außerorts max. 90 km/h. Auf Expressways zwischen 80 und 120 km/h. Auf Autobahnen 120 km/h.

Autovermietungen gibt es mitlerweile einige nationale und internationale Anbieter. In der Regel ist eine Kreditkarte und ein internationaler Führerschein nötig, dies auch bei Anmietung über einen Vermittler. Vermittler sind meist günstiger als die direkte Bestellung bei den jeweiligen Vermieter. Die bekanntesten internationalen Autovermieter mit den meisten Service Stadionen sind AVIS und Budget. Bei diesen gibt es auch die Einwegmiete, die lohnt sich aber erst bei einer Mindestanmietung von 3 Tagen. Eine länderüberschreitende Autovermietung wie man vorallem in Westeuropa kennt, wird nicht angeboten.

Es gibt in Thailand eine freiwillige Haftpflichtversicherung. Versicherungspflicht besteht nicht. Man erkennt es an den Plaketten an der Windschutzscheibe angebracht, mit der Jahreszahl. Zu beachten ist, dass die Thai Zeitrechnung gegenüber unserer um 543 Jahre voraus ist. Also ein gültiges Versicherungspickerl für 2007 wäre dann 2550.

Die Unfallschuld wird i.d.R. nach den zu vermutenden Vermögen der Unfallgegner geregelt. Bei Unfällen mit reiner Thaibeteiligung ist immer das hubraumstärkere Fahrzeug schuld. Hier gibt es häufig auch einfach die Unfallflucht, vor allem außerhalb von Ortschaften. Daher ist es für Ausländer auch unbedingt wichtig, ein Fahrzeug nur mit einem gültigen internationalen Führerschein zusammen mit dem nationalen Führerschein anzumieten. Fahren nur mit dem nationalen Führerschein gilt als "Fahren ohne Führerschein" und damit ist für die thailändische Polizei die Schuldfrage geklärt.

Bei Unfällen mit einem von einem Ausländer gemieteten Fahrzeug ist i.d.R. der Ausländer Schuld. Aus westlichem Rechtsverständnis mag das zwar ungerecht erscheinen. Man muss aber bedenken, dass die meisten Thailänder keine Krankenversicherung haben und thailändische Polizisten eher ein Herz für schuldige aber arme Thailänder haben als für unschuldige aber reiche Ausländer.

Motorrad

Motorräder (110,125,250ccm) gibt es oft und günstig (meist etwa 150.- THB pro Tag) zu mieten, die Viertakter verbrauchen erstaunlich wenig Sprit. Zwei Personen haben bequem Platz, die Thailänder fahren auch ohne weiteres zu dritt oder viert. Meistens verlangt der Vermieter keinen Führerschein, er ist aber definitv notwendig(wobei man auch als Laie die gut ausgebauten Straßen meistern kann)! Als Pfand wird oft versucht, den Pass einzubehalten, darauf sollte man auf keinen Fall eingehen, bei Problemen hat der Vermieter sonst ein unschlagbares Druckmittel. Man kann z.B. seinen Personalausweis hinterlassen.

Ein besonderes Augenmerk sollte der Versicherung gelten: Während im Norden üblicherweise nur eine geringe Selbstbeteiligung im Schadensfall fällig wird, zahlt man im Süden alles selbst.

Es besteht Helmpflicht, auch wenn sich viele Thailänder nicht daran halten. Üblicherweise wird ein (sehr rudimentärer) Helm beim Verleih mitgeliefert. Außerdem muss das Licht ständig eingeschaltet sein. Die Strafen sind zwar gering, aber das Verfahren kann unangenehm sein.

Einige Grenzposten kann man mit dem Motorrad überqueren, wenn man entsprechende Papiere hat. Über den Three Pagodas Pass in der Provinz Kanchanaburi, kann man eventuell für einen Tagesbesuch nach Payathonzu in Myanmar zu einem Preis von 10 $ ohne Papiere (Visa) einreisen.

Bus

Das Busnetz in Thailand ist sehr gut ausgebaut. Es verkehren zum einen die staatlichen Busse ("bor kor sor" : so wird auch die Busstation oder der Terminal genannt, oder in engl. Aussprache "paw-kaw-saw") und die privaten Busse. Abfahrt und Ankunft in praktisch jeder größeren Stadt (in Bangkok von 3 verschiedenen Busstationen : Ost-, Nord/Nordost- und Südbusbahnhof (Ekamai,Morchit,Bangkok Noi) je nach Reiseziel). Will man sich in einem der zahlreichen Reisebüros nach einer Busverbindung erkundigen, verkaufen diese i.d.R. ein Ticket einer privaten Linie. Besser ist es, direkt zur Busstation zu gehen und dort das Ticket zu kaufen (am Abfahrtstag ist ausreichend, außer vor, nach oder an thailändischen Feiertagen [1]). Private Busgesellschaften bieten in der Regel einen besseren Service (freie Getränke, besseres Essen und besseres "Raumklima" als die staatliche Gesellschaft. Aber Augen auf : Schlepper bringen euch bei freier "Anlieferung" meistens zu den schwarzen Schafen der Zunft. Busse sind insgsamt ein sehr günstiges Reisemittel, wenn euch das lange Stillsitzen oder Schlafen im Sitzen nichts ausmacht.

Selbst bei einer Anreise von Bangkok in entlegende Gebiete Thailands ist die erste Etappe mit der Bahn empfehlenswert, wenn das Reiseziel mehr als 300 Kilometer von Bangkok entfernt ist. Die Fahrt mit einem Taxi zum entsprechenden Busterminal frisst die Ersparnisse des i.d.R. günstigeren Bustickets mehr als auf.

Flugzeug

Mit dem Flugzeug zu reisen ist sehr günstig. Gerade wenn man wenig Zeit hat, bietet sich das Flugzeug an. Die wichtigsten Städte und Touristenziele haben Flughäfen, auf denen Inlandsflüge oder Flüge in die Nachbarländer angeboten werden. Die meisten Flughäfen gehören der AOT (Airports of Thailand). Diese Flughäfen können theoretisch von allen Fluggesellschaften angeflogen werden. Es gibt aber auch einige Flughäfen, z.B. Ko Samui und Sukhothai, die in Privatbesitz sind und nur von einer oder zwei Fluggesellschaften angeflogen werden. Die Flughäfen Sukhothai und Ko Samui gehören Bangkok Airways und bis vor einigen Monaten wurden diese Flughäfen nur von Bangkok Airways angeflogen. Zumindest der Flughafen Ko Samui wird mittlerweile auch von Thai Airways angeflogen. In der Regel ist es ausreichend, ein bis zwei Tage vorher einen Flug zu buchen. Jedes Reisebüro bietet diesen Service an.

Die beiden größten Fluggesellschaften sind Thai Airways und Bangkok Airways/Siam Reap Airways. Daneben gibt es noch die kleineren Fluggesellschaften PB Air (nur Ziele im Norden und Nordosten)und Oriental Thai. Zusätzlich gibt es noch die Low-Cost-Flieger Air Asia, One-Two-Go Airlines (steht seit April 2009 auf der schwarzen Liste der EU) und Nok Air. Die günstigsten Flüge möglichst vorab im Internet über die Webseite buchen. Inlandsflüge sind auf diesem Wege schon für ca. 2000 Baht inkl. Steuern und Gebühren erhältlich. Bei den "Low-Cost-Linien" sollte man vorher aber unbedingt das zulässige Gepäckgewicht erfragen. Sonst zahlt man neben den 50 THB im Reisebüro (pro Person) nochmals THB 1.000 am Flughafen fürs Übergewicht. Mittlerweile bietet zumindest Air Asia bei der Buchung im Internet an das maximale Gepäckgewicht gegen Zuzahlung direkt zu erhöhen.

Nach Möglichkeit sollte man immer Thai Airways den Vorzug geben, da hier die Sicherheit, das Preis/Leitungsverhältnis und der Service am besten sind. Im Sommer 2009 gab es auf dem Flughafen von Koh Samui einen Unfall mit einer Verkehrsmaschine der Bangkok Air.

Sprache

Im Land werden hauptsächlich verschiedene Thai-Sprachen gesprochen. Hierbei gilt die Sprache der Zentralregion (Thai Klaang) als allgemein verbindliche Hochsprache, die auch an Schulen oder im Umgang mit Behörden in anderen Landesteilen verwendet und vereinfacht als "Thai" bezeichnet wird. Daneben gibt es als wichtige Varietäten der Tai-Sprache Kham Mueang im Norden, Lao im Nordosten sowie Dambro im Süden und eine Vielzahl von Tai-Sprachen, die nur von wenigen Sprechern verwendet werden (wie Lü oder Shan). "Thai" ist eine ausgesprochene Mischsprache und hat neben vielen Begriffen aus den altindischen Sprachen Sanskrit und Pali auch viele Wörter sowie syntaktische Strukturen aus dem Mon und Khmer übernommen (beispielsweise ist die gebräuchliche Anrede "khun" ein Mon-Wort). Die thailändische Sprache ist sicher nicht leicht zu lernen. Dasselbe Wort in bis zu 5 verschiedenen Betonungen kann ebenso viele Bedeutungen haben. Eine guten und hilfreichen Anfang kann man mit der Website: Thaikurs starten.

Englisch wird (vor allem in den touristisch frequentierten Gegenden) verstanden. In Teilen der Region Issan wird Laotisch, in anderen Teilen Khmer (die Landessprache Kambodschas) gesprochen. Laotisch ist eng mit Thai verwandt und wird in Thailand aus politischen Gründen mit thailändischen Schriftzeichen geschrieben, in Laos hingegen mit der eigenständigen Lao-Schrift. Die Bergstämme im Norden haben eigene Sprachen,

Kaufen

Preise für Waren und Dienstleistungen sind - aus europäischer Sicht - äußerst niedrig. Gehen Sie von 10-20 % desjenigen Preises aus, den Sie in Europa erwarten würden. Bei Waren, die aus Europa/Nordamerika/Japan importiert werden, sind solche Preisabschläge natürlich nicht zu erwarten, da hier teils drastische Luxussteuern greifen. Trotzdem gilt, der Thai handelt gerne. Jedoch sollte man nicht zu forsch handeln, da der Thai prinzipiell ein guter Geschäftsmann ist und seine Einkaufspreise gut kennt. Ein gewisses Maß an Freundlichkeit und der Wertschätzung des angestrebten Produkt sollte als Grundregel zum Einkaufen in Thailand gelten.

Wie weit runterzuhandeln ist, kommt sicher auf die Ware und die Umgebung an. Als Faustregel gilt die 5-7 fache Aufwertung des Preises. Kaufe ich also etwas im Wert von 20 THB, erzielt der thailändischer Verkäufer 100-140 THB Umsatz. (2-3 EURO).

Plagiate

Oftmals werden auf den Märkten scheinbare Produkte bekannter Marken zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten. Rein äußerlich sind diese nicht vom Original zu unterscheiden. Dass die Qualität nicht mit der der Originale vergleichbar ist, sollte klar sein und wenn man bei dem günstig erworbenen Rucksack nach ein paar Wochen die Nähte aufgehen, dann weiß man, warum er nur 350 THB gekostet hat. Der Erwerb und der Import solcher Plagiate ist inzwischen strafbar. Gerade bei der Landung von Flugzeugen aus Thailand ist der deutsche Zoll oft höchst aufmerksam und macht stichprobenartige Kontrollen. Hat man solche Waren importiert, ist man diese Ware los und man muss noch mit einer saftigen Strafe rechnen.

Küche

"Essen" heißt in Thai gin khâo, "Reis essen". Reis ist fixer Bestandteil fast jeder Mahlzeit. Schon zum Frühstück gehört Kao Tom, eine Reissuppe, für die der Reis mit viel Wasser und gemeinsam mit verschiedenen Zutaten gekocht wird. Sie ist milder als es bei Speisen in der thailändischen Küche oft üblich ist und wird vor dem Servieren meist mit frischen Frühlingszwiebeln, manchmal auch geröstetem Knoblauch, garniert. Kao Tom Gai bezeichnet eine Reissuppe mit Hühnerfleisch, Kao Tom Gung jene mit Garnelen.

Die thailändische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Raffinesse und zählt für Kenner zu den besten der Welt. Gutes Essen ist Thais wichtig. Durch die Lage am Meer, sind natürlich Fisch und andere Meeresfrüchte ein fixer Bestandteil des Angebots. Speisen sind im Allgemeinen von hoher Qualität und sehr preiswert. Die Zutaten - Gemüse, Fisch, Fleisch (vor allem Huhn, daneben auch Rind und Schwein) - sind frisch und werden oft im Wok zubereitet, wodurch sie schnell erhitzt werden und ihren frischen Geschmack behalten.

Die Thailänder essen fünf bis sechs mal am Tag. Es gibt daher auch keine feste Menüplanung oder Gänge wie sie im Westen und im arabischen Raum üblich sind. Speisen werden zusammen serviert - auch ein Grund weshalb es empfehlenswert ist, nicht alleine, sondern in einer Gruppe essen zu gehen und nach Lust und Laune zu kombinieren.

Für westliche Zungen sind die Speisen oft sehr sehr scharf. Was Thais als nicht sonderlich scharf empfinden, ist für die meisten Westler oft zu scharf. Wer scharf nicht mag, sollte ausdrücklich "not spicy" bestellen. Auf der sicheren Seite ist man meistens mit "Fried Rice Chicken/Pork/Vegetable" Gerichten, diese sind nicht scharf.

Die häufigsten Gewürze, neben Knoblauch (kràtiam) und Chilli (phrik), sind Zitronengras (ta-krai), Limettensaft, Tamarindensaft (náam makhaam), Galgant (khàa), Ingwer (khing), schwarzer Pfeffer, Korianderblätter (pak chii), Thai-Basilikum (bai horapah), Zitronenblätter (bai magrud) und Austern-Sauce (náam manhoy). Salz wird kaum verwendet, statt dessen sorgen Fischsauce (náam pla) und Shrimp-Paste (kà-pi) für einen salzigen Geschmack. Kokosmilch (gatih) ist gerade im Süden Thailands - auf Koh Samui und Koh Phangan sind Kokospalmen-Plantagen nach dem Tourismus immer noch der wichtigste Wirtschaftszweig, Thailand der größte Exporteur weltweit - Bestandteil einer Vielzahl von Suppen, Curries und Saucen.

Einfache Gerichte sind verschiedene Reis- und Nudelteller mit unterschiedlichen Zutaten - meist Gemüse und/oder Huhn. Überall in Thailand findet man auch Imbiss-Wägen, die am Straßenrand Hühnerfleischspieße, einfache aber raffinierte Reisgerichte und Früchte anbieten. Die wahrscheinlich bekannteste Suppe ist Tom Yam Gung, eine sehr scharfe Garnelensuppe mit Pilzen, Zitronengras, Koriander, Galgant und weiteren Gewürzen. Unbedingt einen Versuch wert ist die mildere Tom Khaa Gai, eine Kokosmilchsuppe mit Hühnerfleisch, Pilzen, Tomaten, Zitronengras und Galgant. Die Stengel des Zitronengras und die Galgantwurzeln werden übrigens nur zur Würze mitgekocht und serviert - sie werden nicht gegessen.

Thailändische Curries sind nicht zu verwechseln mit indischen Curries oder der im Westen als Curry bekannten Gewürzmischung (die in Indien nur für den Export hergestellt wird). Während indische Curries im allgemeinen lange gekochte Gerichte mit Fleisch und Gemüse und eher dickflüssige Saucen sind, werden thailändische Curries im Allgemeinen schnell zubereitet, basieren auf Curry-Pasten, sind leichter und eher mit Suppen zu vergleichen. Gewöhnlich werden sie mit einer Portion Reis serviert. Typische Currygerichte sind Rotes Curry mit Huhn und Bambussprossen oder das, auf die muslimische Bevölkerung Südthailands zurückgehende, Masaman Curry mit Rindfleisch und Kartoffeln.

Fisch wird sowohl im Wok gebraten oder gegrillt angeboten. Ngob Plaah sind beispielsweise gewürzte und in Bananenblättern eingewickelt gegrillte Fischfilets.

Als Dessert werden meist frische Früchte - PapayasMangosRambutan und Ananas - oder mit Früchten gesüßter Klebreis in Bananenblättern gegessen. Eine Spezialität sind Durian-Früchte, deren Verzehr wegen ihres durchdringenden und von vielen als ekelerregend empfundenen Geruches in geschlossenen Räumen aber vielerorts ausdrücklich verboten ist.

Tischmanieren

Wer im thailändischen Restaurant in Deutschland stolz war, dass er mit Stäbchen gegessen hat, wird verwundert sein, dass die Thailänder nur die aus China importierte Nudelsuppe mit Stäbchen essen. Ansonsten bevorzugen sie Gabel und Löffel. Man isst mit dem Löffel, die Gabel dient dazu, das Essen auf den Löffel zu befördern. Die Gabel in den Mund zu stecken ist unüblich, wie bei uns das Messer in den Mund zu stecken. Wenn man aber z.B. einen Hamburger bestellt, dann bekommt man den ganz westlich mit Messer und Gabel. Im Isaan wird hingegen auch mit den Fingern gegessen z.B. Klebreis.

Ausgehen

Seit 2004 gibt es neue Sperrstundenregelungen. Discos, Beerbars und Massagesalons müssen in der Regel um 1 Uhr früh schließen, mit Sondergenehmigung auch erst um 2 Uhr. In den Touristenregionen, d.h. insbesondere auf den Inseln, gibt es jedoch zumeist keine Einschränkungen. Restaurants und Essstände dürfen durchgehend offen bleiben. Dadurch spielt sich das Nachtleben fast durchwegs auf der Straße ab. Die Leute sitzen rund um die Essbuden, holen sich Ihre Getränke aus den durchgehend offenen Minimärkten 7/11 oder Family Mart und es herrscht eine tolle Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.

Trinkgeld ist in Thailand eher unüblich. Aber bei einer Rechnung von 480 baht kann man schon einen 500er liegenlassen.

Unterkunft

Auch in Bangkok ist schon ab 200 THB ein Zimmer mit Ventilator zu bekommen. Als Europäer sollte man sich aber - zumindest in den ersten Tagen - ein Zimmer mit Klimaanlage gönnen, um sich an das feucht-warme tropische Klima zu gewöhnen. Nach oben sind die Preise wie in jedem Land offen.

Günstige Unterkünfte haben oft ein Gemeinschaftsbad/Toilette und kein warmes Wasser.

Eine Buchung sollte in der Regel über das Hotel selber oder auf Asien spezialisierte Buchungsmaschinen im Internet vorgenommen werden. Deutsche / Europäische Reisenabieter verlangen zumeist einen Preis pro Person, die Hotels selber und auch die meisten Buchungsmaschinen verlangen einen Preis pro Zimmer. Der Preis pro Zimmer ist häufig günstiger als der deutsche Preis pro Person. Auch bei einer Buchung in Thailand sollte man die Preise vergleichen. Manchmal zahlt man bei der Buchung über ein lokales Reisebüro mehr Geld als für eine Buchung über das Internet.

Lernen

Arbeiten

Arbeiten ist mit dem Touristen-Visum nicht möglich. Wer in Thailand eine Arbeitsstelle annehmen möchte, muss an einer thailändischen Botschaft oder Konsulat ein Non-Immigrant-Visum beantragen. Dazu muss der künftige Arbeitgeber einige Papiere bereitstellen. In den Anrainerstaaten sind die Beamten in den Botschaften und Konsulaten ziemlich streng, während in Europa das Ausstellen eines Non-Immigrant-Visums mit relativ geringem Aufwand möglich ist. Aber auch hier gilt: Ohne thailändischen Arbeitgeber gibt es auch in Europa kein Non-Immigrant-Visum!

Das Arbeiten für Ausländer ist von der Regierung eingeschränkt. Es gibt zahlreiche Berufe die für Ausländer "gesperrt" sind.

Feiertage

Chinesisches Neujahr: Die Feierlichkeit über 3 Tage im Zeitraum von Ende Januar bis Mitte Februar.

Thail. Neujahr: 13.- 15. April (songkran): Rechtzeitig zum Beginn des Hitzemonats wird dieses Fest meistens bereits schon Tage zuvor mit viel Wasser gefeiert. Neben Bangkok ist Chiang Mai der Platz an dem dieses Fest besonders intensiv gefeiert wird. Man sollte während dieser Zeit nicht unterwegs sein, ohne seine Wertsachen (Kamera, Portemonnaie) in einer Plastiktüte zu verstauen, denn Farangs (Westler) sind ein bevorzugtes Ziel der Wasserattacken!

Tag der Arbeit: 1.Mai

Tag des Königs: 5.Mai,König Rama IX, feierte in diesem Jahr sein 60. Jahr als König.

Geburtstag d. Königin: 12.August: Ausnahmezustand in Bangkok, nicht nur der Geburtstag der Königin, auch jeder andere feierliche Anlaß der Königsfamilie bringt ein Verkehrchaos in Bangkok. Dennoch ist ein Großteil Bangkoks farbenfroh mit Blumen geschmückt. Eilige Reisende jedoch, sollten möglichst diesen Tag/ Nachmittag in Bangkok meiden.

Todestag König Rama V: 23.Oktober: Der damalige König verbrachte dem thailändischen Volk die jetzigen westlichen Einflüsse. Als ältester Sohn des an Malaria erkrankten Königs Rama IV. wurde er im Alter von 16 Jahren gekrönt. In 42 Jahren entwickelte sich durch seinen Einfluß das damalige Siam zu einem modernen Staat.

Geburtstag d. Königs: 5.Dezember: Ausnahmezustand in Bangkok, nicht nur wegen des Geburtstags.

Sicherheit

 

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Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird abgeraten. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands ( Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr.. 

Quelle: Auswärtigen Amtes.

 

 

In den nächsten Wochen muss in Bangkok vermehrt mit großen Demonstrationen gerechnet werden. Es wird daher weiter empfohlen, vor allem in Bangkok Demonstrationen und sonstige größere Menschenansammlungen zu meiden.

Die Schwerpunktgebiete des Tourismus im Süden (u.a. Phuket) und Norden (u.a. Chiang Mai) blieben bisher unbeeinträchtigt von Zwischenfällen. Der normale Flugverkehr ist wiederhergestellt.

Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen sollte abgesehen werden. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.

In Thailand gibt es außerhalb von Städten keinen Grund Angst zu haben, solange man sich auf den üblichen Touristenpfaden aufhält. Es ist leicht und sicher mit Bus oder Bahn zu reisen. Das gut ausgebaute Busnetz ermöglicht es, so gut wie das ganze Land zu erkunden. Auch für Frauen ist alleine zu reisen weitgehend ungefährlich. Bei Fähr- und Ausflugsbooten sind die Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oft mangelhaft. Fähren werden gerne mal überladen und sinken.

Kriminalität: In den Städten oder größeren Menschenansammlungen (z. B. Strandparties) gilt dasselbe wie z.B. in europäischen oder amerikanischen Städten - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste; insbesondere vor den trickreichen Taschendieben.

In Bangkok gibt es Trickbetrüger, die Touristen zum Kauf wertloser Edelsteine verlocken wollen. Vorsicht bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein.

Gesund bleiben

Krankheiten

Malaria ist in der westlichen Gebirgsregion an der Grenze zu Myanmar (Burma), in den Tropenwaldgebieten der malaiischen Halbinsel (nördl. der Stadt Krabi) und in den Grenzgebieten zuKambodscha (z.B. Isan) relativ weit verbreitet. Insbesondere für Trekking-Reisende ist eine Prophylaxe zu empfehlen. Im übrigen Thailand besteht, laut Tropenmedizinern, "mittleres" Risiko. Sehr geringe Malariagefahr besteht im Großraum Bangkok und den Hochebenen im Nordosten (Roi Et). Keine Malariagefahr besteht auf Koh Samui und Koh Phangan. Allerdings wurden gerade von diesen Inseln in den vergangenen Jahren (2000-2004) immer wieder Fälle von Dengue-Fieber gemeldet. Zum Schutz empfiehlt es sich Insektenschutzmittel zu verwenden, in der Dämmerung und am frühen Morgen im Freien Kleidung mit langen Hosen und Ärmeln zu tragen und unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Impfungen findet man auf Tropeninstitut.de.

Hygiene

In fast jeder kleinen Stadt kann man seine Wäsche waschen lassen. Man gibt sie normalerweise in einer Plastiktüte verpackt ab und bekommt sie am nächsten Tag in derselben gewaschen und gebügelt zurück. Meist wird noch mit der Hand gewaschen. Bitte nur pflegeleichtes abgeben und auch Allergiker sollten evtl. lieber selber waschen, da nicht nachvollziehbar ist, mit welchen Mitteln gereinigt wird.

Respekt

 
Buddha-Statue in Sukhothai

Der sicherste Weg nicht respektiert zu werden ist, sich laut und ausfallend zu benehmen. Thais sind sehr höfliche Menschen. Der Beiname "Land des Lächelns" ist auch heute noch berechtigt. Nur sollte man als Gast das allgegenwärtige Lächeln nicht mit freundschaftlicher Herzlichkeit verwechseln. Es ist ein Zeichen der Höflichkeit und mehr eine Lebensart als ein Zeichen von Erheiterung.

Besonderen Respekt kann man als Gast erlangen, wenn man sich bemüht, zumindest ein paar Wörter oder Sätze in Thai zu erlernen. Die Sprache ist nicht leicht zu erlernen, Mißverständnisse sind zumindest anfangs programmiert, aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Was man nicht tun sollte:

  • Sich lauthals beschweren, herumschreien. Durch Heben der Stimme oder gar Wutausbrüche verlieren sie in den Augen eines Thailänders Ihr Gesicht. Eine große Portion Gelassenheit zur Kompensation von Unzulänglichkeiten gehört unbedingt in das Gepäck eines Thailand-Touristen.
  • Mit dem Finger auf Menschen oder geheiligte Gegenstände zeigen.
  • Beim Sitzen die Füße anderen Personen oder Buddha-Bildnissen und -Statuen entgegenstrecken.
  • Kindern über den Kopf streicheln (Erwachsenen sowieso nicht).Das allerdings trifft nur noch bedingt zu. Kindern, zumal innerhalb der eigenen Familie in Form einer Liebkosung über den Kopf zu streicheln, ist mitlerweile ( selbst auf dem Lande ) fast Alltag in Thailand. Die Berührung des Kopfes wird im allgemeinen als sehr unhöflich empfunden.
  • Auf Buddha-Statuen herumklettern. Buddha-Bildnisse sind heilig und sollten immer mit Respekt behandelt werden. Dies gilt auch für defekte Statuen oder Sockel auf denen früher mal Statuen gestanden haben. Man sollte sich auch nie so in einem Tempel hinsetzen, dass die Füße zum Buddha-Abbild zeigen.
  • Tempel mit Schuhen betreten.
  • Tempel in "Strandkleidung" - z. B. Shorts oder ärmellosen Tops - betreten.
  • schlecht gekleidet sein - z. B. Shorts oder ärmellosen Tops - in der Öffentlichkeit.
  • Als Frau einen Mönch berühren oder ansprechen.
  • Sich in einem Autobus auf die hinterste Sitzbank setzen, da diese in der Regel für Mönche reserviert ist.
  • Geheiligte Gegenstände wie Hausaltäre oder eines der allgegenwärtigen "Geisterhäuschen" berühren.
  • Sich respektlos gegenüber der königlichen Familie äußern oder beispielsweise auf einen Geldschein mit dem Abbild des Königs treten. Majestätsbeleidung kann mit Gefängniss bestraft werden!
  • Sich während der Nationalhymne die 8 Uhr morgens und um 18 Uhr abends an großen Plätzen und Märkten ertönt nicht zu erheben und nicht schweigen. Dies gilt auch im Kino wo vor jedem Film die Nationalhymne gespielt und Bilder des Königs und seiner Familie gezeigt werden.
  • Umarmungen und Zärtlichkeiten bei Paaren in der Öffentlichkeit sind in einigen landesteilen nicht gerne gesehen.
  • das Händeschütteln als Begrüßung
  • Häuser von Thais in Schuhen betreten.
  • In einem thailändischen Haus auf die Schwelle treten.
  • Sich nicht wundern, wenn ein Thai vor einem wichtigen Termin diesen mit einem Wahrsager abstimmt. In Thailand wird fast nichts ohne die Zustimmung der Geister getan.
  • mit Geld und Gold protzen, dies zieht nur Diebe und Gauner an.

Kommunizieren

Internetzugang

In allen touristisch erschlossenen Städten und Regionen gibt es im Allgemeinen eine große Anzahl von öffentlich zugänglichen Internet-Cafés, meist mit der Möglichkeit von dort auchinternationale Telefonanrufe zu tätigen. Die meisten Hotels haben zumindest einen Internet PC den man kostenpflichtig nutzen kann. Die neueren oder auch älteren besseren Hotels bieten mittlerweile auch WLAN im Zimmer an (zumeist kostenpflichtig).

Mobiles Internet

Man kann sich in einem beliebigen Supermarkt (z.B. 7-11) für ฿50 eine 12call Freedom Sim Karte kaufen. Diese lädt man dann entsprechend dem Tarif auf. Der aufgelistete Tarif ist ohne Steuer! Zum Aktivieren von z.B. 20h EDGE/GPRS benötigt man ein Guthaben von ฿100 zzgl. Steuer und wählt dann zum Aktivieren *138*33#.

PaketGuthaben (zzgl. Steuer)Aktivierungsnummer
3 hrs. ฿30 *138*31#
6 hrs. ฿50 *138*32#
20 hrs. ฿100 *138*33#
100 hrs. ฿350 *138*34#
Unlimited ฿799 *138*79#

Eine SMS bestätigt die erfolgreiche Aktion. Bei der Konfiguration des Modems muss man (im KNetworkmanager) nichts einstellen außer der Nummer *99#.

Post

Geschäftsstellen der Post sind in jeder größeren Stadt oft mehrfach vorhanden. Auf grossen Märkten, wie z.B. dem Jatujak Weekend Market in Bangkok, sind oftmals neben der Post auch private Paketdienste zu finden. Diese sind häufig auf den Versand ins Ausland spezialisiert. Für Briefe die innerhalb von Thailand versendet werden sollen ist es ratsam sich jemanden zu suchen, der die Adresse in Thai schreibt, da sicherlich nicht jeder Postbote in der Lage ist unsere Lateinische Schrift zu lesen. Für den Versand ins Ausland ist es ratsam die Schrift des jeweiligen Ankunftslandes zu wählen. In den Geschäftsstellen der Post wird auch ein Expressdienst (EMS) angeboten. Die Farbe der Post in Thailand ist Rot und auch die Briefkästen, wenn man welche findet, sind häufig rot. Je nach Art des Versandes kostet ein Brief

  • innerhalb von Thailand ab 5 Baht bis ca 50 Baht
  • nach Europa ab 25 Baht bis ca. 1550 Baht

Telefon

Ein Telefonnetz ist in Thailand vorhanden. Aber speziell in den ländlichen Bereichen besitzen die Thais eher ein Handy als einen Festnetzanschluss. Hotels und Firmen verfügen aber zumeist über einen Festnetzanschluss. In den meisten Hotels finden sich auch Telefone auf dem Zimmer, aber es fast immer günstiger eine Prepaid-Karte für das Handy zu kaufen als aus dem Hotelzimmer zu telefonieren.

Handy

Mit dem eigenen Handy kann man fast überall in Thailand problemlos telefonieren, jedoch sind die Minutenpreise für Gespräche nach Europa bisweilen atemberaubend (2 EUR pro Minute sind nicht außergewöhnlich). Thailändische Prepaid-SIM-Karten für das Handy - wiederaufladbar - sind dagegen vergleichsweise billig (etwa 200 Baht inkl. 50 Baht Gesprächsguthaben). Damit kostet die Gesprächsminute nach Europa nur etwa 10 Baht pro Minute. Recht problemlos funktioniert beispielsweise die AIS one-2-call prepaid card oder Happy-Card der thailändischen Mobilfunkgesellschaft DTAC, erhältlich in Handy-Shops, Drogerien, Foto-Läden und in jedem 7-Eleven-Laden. Die freundlichen Bedienungen helfen gerne bei der sachgerechten Code-Eingabe. Solche SIM-Cards kann man allerdings nur nutzen, wenn das eigene Handy SIM-Lock-frei (d.h. nicht subventioniert) ist. Die sog. Happy-Card kostet 99 Baht als SIM-Karte und es sind 35 Baht zum Abtelefonieren enthalten (Stand 29.2.2008). Zusätzlich muss man dann eine Prepaidkarte kaufen.Z.B. für 300 Baht. Hier rubbelt man die letzten Stellen frei und gibt nach Anleitung den Code in das Handy mit der eingelegten SIM-Karte ein. Hört sich ALLES kompliziert an. Ist es aber nicht. Für Telefonate von Thailand ins jeweilige Ausland unbedingt: 009 vorweg wählen. Hierdurch wird das Gespräch noch günstiger. Also 009(Vorwahl)49(Deutschland)40(Hamburgvorwahl ohne führende Null)12345678(Nummer Teilnehmer). Mit der 009-Nummer kostet das Gespräch dann ca. 9 Cent/Min. statt 40 Cent/Min.

Beste Netzabdeckung landesweit bietet AIS (one-2-call), die anderen Netzbetreiber sind in den Ballungsräumen wie Provinzhauptstädten und Touristenzentren eine kostengünstige Alternative.

Für Leute die kein Handy ohne Simlock besitzen, gibt es in Thailand einen grossen Gebrauchtmarkt für Handys. In Bangkok ist hier das Einkaufszentrum MBK zu empfehlen. Dort gibt es alles um das Handy.

Anfang Juli 2001 wurde das System der Telefonnummern in Thailand umgestellt. Grundsätzlich ist jetzt immer die Vorwahl mit zu wählen, auch wenn man sich in der gleichen Stadt oder Provinz aufhält. Auch die Null gehört dazu.

Die Landesvorwahl für Thailand ist 0066 oder +66. Nach der Landesvorwahl ist die erste Null der Vorwahl wegzulassen!

Wichtig: Die internationalen Vorwahlen (für Deutschland 0049) funktioniert NICHT. Man muss z.B. 00149 (oder 009, siehe oben) wählen. Besser ist es, die Telefonnummern im Handy mit vorgestelltem + zu speichern, also +49. Das funktioniert in jedem Land.

Mobilfunknummern beginnen mit 08.

Strom

In der an den meisten Orten vorhandenen Steckdose passen auch unsere westeuropäischen Stecker (Standard ist 220 Volt). Für in Thailand gekaufte elektronische Geräte ist aber für den Anschluss an eine deutsche Steckdose ein Adapter nötig. Diesen sollte man am besten gleich in Thailand für wenig Geld mitkaufen.

 

Quelle: http://wikitravel.org/de/Thailand

Philippinen

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Lage 

 
Kurzdaten

Hauptstadt:

Manila

Staatsform:

Republik

Währung:

Philippinischer Peso (PHP)

Fläche:

300.000 km²

Bevölkerung:

86,2 Mio

Sprachen:

Filipino (basierend Tagalog) und Englisch;

Religionen:

Römisch-Katholisch 83%, Protestanten 9%, Muslime 5%, Buddhisten und andere 3%

Telefonvorwahl:

+63

Internet TLD:

.ph

Zeitzone:

MEZ + 7h

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die über 7.000 Inseln der Republik Philippinen liegen im Pazifischen Ozean in Südostasien.

Regionen

Die größten Inseln der Philippinen sind:

Städte

  • Cebu-City
  • Davao-City
  • Manila - Hauptstadt der Philippinen. Der Großraum "Metro Manila" umfasst 17 Städte und Gemeinden. Der Regierungssitz befindet sich in Quezon City (Cubao).

Weitere Ziele

  • Boracay. Paradiesische Insel mit Traumstränden und guter touristischer Infrastruktur. Ideal für ein bisschen Wellness.
  • Bohol. Sehr schöne Insel mit den wunderbaren Chocolate Hills. Die touristische Infrastruktur ist gut. Ideal für Familien und Taucher.
  • Bantayan. Kleine Insel mit rustikalem Charme, Entspannungsurlaub ohne Massentourismus.

Ticao ist eine kleinere Insel (12 x 6 km) die unter den Tauchern durch das Whale-Watching (Walhai-Sichtungen) und Manta-Swimming (Riesenrochen) als "geheim Tip" gilt. Aber auch für den Touristen, der dem Massentourismus entfliehen will, bietet Ticao viele kleine Buchten mit weissen Stränden

  • Malapascua ist eine Koralleninsel mit vielen Korallensandstränden und Kalksteinfelsen. Besonders beliebt sind Tauchgänge zur "Sunken Island", wo Fuchshaie (Tresher Sharks) und bei viel Glück auch Mantarochen und Hammerhaie beobachtet werden können.

Hintergrund

Die Philippinen haben eine bewegte Geschichte hinter sich. 1521 endeckt Ferdinand Magellan die Philippinen und kommt dabei bei einem Gefecht zu Tode. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erobern die Spanier die Region. 330 Jahre spanische Herrschaft haben bis heute tiefe Spuren in der Kultur hinterlassen: Überall trifft man auf spanische Namen, Gerichte und Folklore. Eine weitere Folge ist, dass die Philippinen das einzige christliche Land Asiens sind (ca 85 % Katholiken, dazu ca 10 % Protestanten). Ende des 19. Jahrhunderts übernehmen die Amerikaner die Philippinen und bilden den zweiten wichtigen kulturellen Einfluss von aussen. Kulturelles Erbe sind die guten Englischkenntnisse vieler Filipinos und die z. B. in Manila allgegenwärtigen Jeepneys (ehemalige Militärjeeps, die zu Nahverkehrsmitteln umgebaut wurden). Im zweiten Weltkrieg wurden die Philippinen von Japan besetzt, jedoch später wieder von den Amerikanern zurückerobert.

1946 werden die Philippinen von den Amerikanern unter Auflagen in die Unabhängigkeit entlassen. Von 1965 bis 1986 werden die Philippinen von dem Diktator Fernando Marcos beherrscht. In jüngerer Vergangenheit sind die Philippinen unter anderem auch durch die Aktivitäten und Anschläge islamistischer Gruppierungen in Nachrichten gedrungen. Einige Landesteile( Teile von Mindanao, Basilan, Jolo, Tawi-Tawi) sollten gemieden werden (Sicherheit).

Die Philippinen haben ein tropisches Klima. Monsunregenzeit ist Juni bis Oktober mit starken Regenfällen. Der kurze Sommer März bis Mai ist trocken und sehr heiss. Die beste Reisezeit ist November bis Februar, wenn die Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad liegen und starke Regenfälle nur vereinzelt vorkommen.

Anreise

Zur Einreise in die Philippinen wird ein gültiger Reisepass benötigt, mit mindest 6 Mon. Gültigkeitsdauer. Besucher aus den meisten Ländern der EU bekommen automatisch ein 21-Tage Touristenvisum. Ein Visum benötigen Besucher aus Estland, Lettland, Litauen und Slowenien. Visa können bis auf 59 Tage verlängert werden. Dies ist nicht nur in Manila möglich, sondern in fast jeder grösseren Provinz(haupt-)stadt (Immigration-Office). Offensichtlich gibt es aber keine eindeutige Regelungen zu den Gebühren, die je nach Laune des zuständigen Beamten stark variieren können. Sie kosten jedoch um die 50 EUR, sind also teurer als die Beantragung bei einem Konsulat vor Abflug.

Bei Abreise ist eine Flughafengebühr ("Terminal Fee") von 500 PHP oder ca. 12 USD in bar zu entrichten. Terminal Fee am Terminal 3 beträgt 200 PHP. Terminal Fee bei regionalen Airports unterschiedlich, z.B. in TAC (Tacloban) nur 30 PHP.

Flugzeug

Fast jeder Tourist wird wohl per Flugzeug anreisen. Wichtigster und internationaler Flughafen der Philippinen ist der Ninoy Aquino International Airport wenige Kilometer vor den Toren Manilas, aber auch Cebu-City/CEBU und Davao-City/MINDANAO (siehe unten) wird International angeflogen. Der Flughafen verfügt über drei Terminals, eines für die Philippine Airlines ("NAIA 2"), eines für andere Fluggesellschaften ("NAIA 1"). Das neueste Terminal 3 (NAIA 3) wird derzeit beispielsweise für Flüge von Cebu Pacific genutzt. Häufig führen internationale Routen über Hongkong. Für evtl. weiterflüge besteht eine SHUTTLE-Verbindung zu dem Domestic-Airport.

Vom Flughafen gelangt man in die Stadt entweder mit den Pauschaltariftaxis, die etwas teurer aber auch sicherer sind, oder mit einem normalen Taxi. Im ersteren Falle empfiehlt es sich den Fahrpreis am Schalter zu bezahlen, im letzteren darauf zu achten, dass der Fahrer das Taxameter einschaltet. Am besten erkundigt man sich vor der Abfahrt nach dem Fahrpreis.

Tipp: Bei der Reservierung des Hotelzimmers in Manila gleich nach dem (hoteleigenen) Airport-Shuttle fragen. Deren Nutzung ist oft im Übernachtungspreis inbegriffen, und man wird von einem Hotelangestellten beim Flughafenausgang abgeholt.

Cebu City und Davao City werden von Indonesien oder Malaysia aus direkt angeflogen, beide Flughäfen befinden sich weit ausserhalb von den jeweiligen Stadt-Zentren, je nach Verkehr kann die Fahrzeit 2 Stunden betragen. Wer nicht abgeholt wird, kann direkt am Ausgang der Airports an den TAXI-COUNTERS ein Fahrzeug ordern, ratsam fur Touristen, die sich mit den philippinischen Geflogenheiten nicht auskennen.

Seit ca. 2 Jahren wird auch die ehemalige US-Airport-Base (Clark) in Angeles-City/Pampanga/Luzon (ca. 2 Fahrstunden von Manila) von asiatischen "BILLIG-FLUGGESELLSCHAFTEN" bedient, meinen Recherchen zu Folge, werden von dort 10 Ziele innerhalb und 6 Flughäfen ausserhalb der Philippinen angeflogen.

Schiff

Einige Fähren kommen in den frühen Morgenstunden in Manila an. Wer dann schon von Bord geht (z. B. am berüchtigten Pier 8) und nicht bis 6.00 Uhr morgens an Bord wartet, setzt sich Gefahren aus!

Mobilität

 
Jeepneys in Manila

Sprache

Annähernd 50 Jahre amerikanische Herrschaft hat dafür gesorgt, dass Englisch nicht nur Amtssprache der Philippinen ist, sondern auch von sehr vielen Einwohnern fließend gesprochen wird. Zweite Amtssprache ist Filipino, das hauptsächlich auf dem Tagalog (einem von 80 lokalen Dialekten) basiert. Tagalog beinhaltet etliche spanische Worte.

Kaufen

 

Makati

Das wichtigste Einkaufsgebiet ist ein Stadtviertel in Manila - Makati. Dort finden sich unzählige Shopping Malls, aber auch zwei riesige "Schwarzmärkte" - Divisoria und Baclaran. Für authentische philippinische Produkte sollte man sich von der Hauptstadt wegbewegen, auf den Inseln und in ländlichen Gebieten wird man schnell fündig.

Die meisten Geschäfte haben zwischen 9.00 und 21.00 Uhr geöffnet.

Küche

Im Vergleich zu anderen asiatischen Küchen hat die philippinische keinen herausragenden Ruf. Das Essen ist in der Regel sehr fettig und oft fritiert. Der amerikanische Einfluss hat für eine Unmenge Fastfood-Restaurants gesorgt, auch die spanische Geschichte hat ihren Einfluss auf einige Gerichte hinterlassen (z. B. in Form von Empanadas).

Philippinische Mangos gelten als die besten der Welt. Die Früchte sind das ganze Jahr über verfügbar. Die gelben Mangos werden oft als Nachspeise gereicht, während die etwas bitteren grünen Mangos eher Eingang in Hauptspeisen finden. Aus beiden Früchten wird auch köstlicher Saft hergestellt.

Lechon ist die lokale Variante des Spanferkels. Traditionell wurde das Gericht vorallem für größere Feierlichkeiten zubereitet. Heute bekommt man kleine Portionen in vielen Restaurants und Essständen. Die Haut ist knusprig, das innere Fleisch in der Regel saftig. In verschiedenen Teilen des Landes werden verschiedene Varianten zubereitet (in Cebu beispielsweise ohne jede Soße).

Der Bibingka ist ein Reiskuchen der u. a. aus Enteneiern, Käse und Carabao Milch zubereitet wird und vor allem Nachmittags serviert wird.

Eher exotisch und nicht jedermanns Sache ist Balut, ein Ei in dem schon ein fast entwickelter Vogel steckt. Die Schale gilt es vorsichtig an einer Seite abzupellen, ohne dass das Innere ausläuft. Nachdem man die Flüssigkeit ausgesaugt hat, das Ei zuende pellen und das festgekochte Eigelb mit dem Vogelembryo herausnehmen. Mit ein bisschen Salz genießen.

Weniger Überwindungskraft kostet sicherlich der Halo-Halo Nachtisch. Für dieses Nationalgericht werden verschiedene Zutaten wie Bananen-, Mango-, Kokusnussstreifen, Kokusnuss Gelee, Creme Brulee kandierte Jackfrucht und Speiseeis gemischt und mit Milch und geraspelten Eis übergossen. Bevor anfängt das ganze zu Essen sollte man das Ganze gut umrühren. Halo-Halo heisst nämlich wörtlich übersetzt soviel wie "Mix-Mix".

Ausgehen

Wer sich in Manila aufhält, sollte das Stadtviertel Malate nicht verpassen, ein Ort mit vielen Restaurants, Pubs, Clubs, etc. Auf den touristischen Inseln ist das Ausgehen meistens kein Problem, dort ist immer etwas los. Wenn Sie sich auf kleineren Inseln aufhalten (und das noch dazu in der Nebensaison), werden Sie sehen, dass dort partymäßig weniger los sein wird. Prinzipiell kann man aber überall schön essen.

Unterkunft

Es gibt viele Möglichkeiten, auf den Philippinen zu übernachten. In den Großstädten findet man teure Hotels mit hohem Komfort. Aber oft bieten die kostengünstigen Hotels bereits einen sehr guten Service.

In den Touristengebieten ist es fast schöner, anstatt Hotels ein Resort zu besuchen, dort kann man oft Bungalows anmieten, zu günstigen Preisen.

In der Provinz gibt es auch die Möglichkeit, in kleinen privaten Pensionen zu nächtigen, wo aber oftmals nur wenig Service geboten wird.

Die günstigste Möglichkeit für Urlauber, die einen Monat oder länger bleiben, ist, eine Wohnung anzumieten. Hier gibt es sehr günstig unmöblierte Kleinarpartments, aber auch möbilisierte werden angeboten.

Es gibt sogar Touristen, welche es sich gewagt haben die Philippinen im Zelt zu erkunden, hierzu gehört schon ein gewisses Maß an Campingerfahrung, denn es ist nicht an jedem Ort einfach, die hier normalen Sachen des Lebens zu kaufen.

Sich richtig zu entscheiden, ist schwer und es kann einen in den einschlägigen Philippinenforen bestimmt geholfen werden bei der Frage, welches Hotel oder Resort zur Zeit einen guten Service bietet.

 

Arbeiten

Arbeiten auf den Philippinen für Ausländer ist oftmals nur selbstständig möglich, oder über große Konzerne, die dort Mitarbeiter hin entsenden.

Mit 10.000 Pesos pro Monat im Schnitt werden Mitarbeiter bezahlt, je nach Bildungs- Ausbildungsgrad mehr aber eher auch schon mal weniger, gesetzlich festgelegter Mindestlohn, 245 PhP/täglich (Stand Dezember 2010).

Die Philippinen avoncieren dazu, eines der grössten Länder im CALLCENTER-Business zu werden, einige Callcenter suchen händeringend nach Multilinguare Agenten (perfektes Deutsch und Englisch), für einen Inbound-Agenten wird z.Zt. 15000 PhP, für einen Outbount-Agenten 20000 PhP, bei 40 Stunden/Woche bezahlt

Zu warnen bleibt es vor Anzeigen im Internet wie deutscher Arbeiter in Manila gesucht. Oftmals sind dort leider nur Betrüger am Werk welche nur ihr Geld wollen. Also bitte vorsichtig (vorab Zahlungen via WesterUnion, Moneygram oder XOOM für ihr Working-Permit oder Flugticket)mit Stellenausschreibungen vorgehen, welche nicht von bekannten Konzernen sind. Unternehmen die wirklich an Ihrer Arbeitskraft interessiert sind, werden Sie zu einem persönlichen Interview einladen, Sie können aber davon ausgehen, das die angefallenen Kosten für Flug und Unterkunft nicht ersetzt werden.

Wenn ein Arbeitsplatz durch einen philippinischen Staatbürger besetzt werden kann, dann wird das Unternehmen für einen "Ausländer" keine Arbeitserlaubnis (Working-Permit) erhalten!

Feiertage

Termin Name Bedeutung
01. Jan Neujahr Neujahrstag
09. Jan Araw ng Kagitingan ---
13. Mrz Gründonnerstag christlicher Feiertag
14. Mrz Karfreitag christlicher Feiertag
14. Mrz Tag der Tapferkeit ---
01. Mai Tag der Arbeit ---
12. Jun Unabhängigkeitstag ---
27. Aug Heldengedenktag ---
01. Nov Allerheiligen christlicher Feiertag
30. Nov Bonifacio Tag ---
24-26. Dez Weihnachten ---
30. Dez Rizal Tag Rizal war der Volksheld der Filipinos

 

 
 
MassKara Fest in Bacolod
MonatFestPlatz
Jan Ati-Atihan Kalibo, Aklan
  Sinulog Cebu
  Dinagyang Iloilo
Feb Panagbena Baguio City
  Kaamulan Bukidnon
Mrz Paraw Regatta Iloilo City and Guimaras
  Pintados de Passi Passi City, Iloilo
  Araw ng Dabaw Davao
Apr Moriones Marinduque
Mai Magayon Albay
  Pahiyas Lucban, Quezon
  Sanduguan Calapan, Oriental Mindoro
Aug Kadayawan Davao
Sep Peñafrancia Naga, Bicol
Oct MassKara Bacolod

Alle Daten stammen von WOW ohne copyright

Für Philippinenreisende lohnt es sich in Erfahrung zu bringen, welche Feiertage in der Provinz hinzukommen. Sollte ein Feiertag auf einen Sonntag fallen wird oftmals der folgende Montag als Feiertag ausgerufen.

Sicherheit

Wer die Philippinen bereist sollte stets etwas Aufmerksamkeit der Sicherheit widmen. Islamistische Rebellen aus südlichen Inseln haben in jüngster Vergangenheit unter anderem durch Anschläge auch in Manila auf sich Aufmerksam gemacht. Daneben ist die Rate an Kapitalverbrechen ebenfalls hoch, Schusswaffen sind unter der Bevölkerung weiter verbreitet als in Europa und Entführungen kommen immer wieder vor. Im Alltag wird man immer wieder durch die vielen bewaffneten Schutztruppen, die in Tourismus und Geschäftszentren Kontrollpunkte errichtet haben, an die angespannte Lage erinnert. Touristische Zentren wie Cebu oder Boracay gelten als sicher, während von der Reise in die südlichen Regionen (z. B. Mindanao) abgeraten wird.

Neben der Bedrohung durch Gewalt, gibt es auf den Philippinen auch verschiedene gefährliche Krankheiten, u. a. Malaria und Dengue-Fieber. Vor Abreise am besten bei einem Arzt beraten lassen.

Detaillierte Sicherheitshinweise finden sich auf den Seiten des Auswärtigen Amts: [1]

Gesund bleiben

Aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und Impfungen findet man auf Tropeninstitut.de.

Klima

Monat J F M A M J J A S O N D
Tagestemperatur 30 31 33 34 35 34 33 32 31 31 31 30
Nachttemperatur 22 23 25 26 27 27 27 26 25 24 24 23
Sonnenstunden 6 7 7 9 7 5 4 4 4 5 5 5
Regentage 2 1 1 4 7 15 22 20 20 11 9 7
Wassertemperatur 26 26 27 28 28 29 29 28 28 28 27 27


Wichtig ist, dass es Mittelwerte sind. Es gibt verschiedene Klimazonen auf den Philippinen, diese aufzuführen wäre zu viel. Auch in der Regenzeit gibt es gemäßigte Gebiete, in denen Sie dann bedenkenlos Urlaub machen können mit wenig Regen. An den Ostküsten ist es das ganze Jahr über sehr schwül, ganz besonders von Juni bis September während der Regenzeit herrscht extreme Schwüle. Die Nächte bieten keine Abkühlung und es enstehen in der feuchtheißen Tropikluft ständig heftige Gewitter. Wer hier Urlaub macht, braucht eine klimatisierte Unterkunft. Nach Regenschauern ist es durch die nochmals erhöhte Luftfeuchtigkeit oft noch unangenehmer als vor dem Regen. Auch ist zu beachten, dass Gewitter oft Überschwemmungen und Erdrutsche auch in größeren Städten verursachen können. Im Frühjahr ist es in den Tälern und Küstengebieten heiß und staubig, Regen fällt nicht so viel (insbesondere an der nördlichen Westküste)! Temperaturen können z.b. in Manila auf bis zu 40 Grad ansteigen! Jedoch scheint in dieser Saison häufig die Sonne und die Gefahr von Taifunen ist eher gering, weshalb viele diese Reisezeit auswählen. Jedoch sollte man dann auch auf extreme Hitze gefasst sein! Taifunsaison ist von Juli bis Dezember, es kann aber auch vorkommen, dass es außerhalb dieser Zeit zu Taifunen kommt. Besonders Luzon ist gefährdet, insbesondere die Ostküste. Dort treffen die meisten Taifune aufs Land. Aber auch auf den Visayas kann es zu Taifunen kommen, besonders Samar ist gefährdet. Boracay liegt in den westlichen Visayas, dort ist also die Gefahr von einem Taifun direkt getroffen zu werden eher gering. Ausläufer von nördlich durchziehenden Taifunen sind aber möglich! In Mindanao sind Taifune ein seltenes Phänomen, lediglich der aüßerste Norden bekommt mal Ausläufer ab.

GEFAHREN: Hitze bei extremer Schwüle, heftige Gewitter, Taifune

Respekt

Die Filipinos sind in der Regel ein freundliches und zuvorkommendes Volk, Europäer, besonders Deutsche und Österreicher sind gerne gesehen. Sollte man zu einer Familie eingeladen werden, wird erwartet, dass man ein Gastgeschenk mitbringt. Je nach finanziellem Stand der Familie, reicht es aus für die "Ärmeren" etwas Obst, Snacks oder Alkoholika mitzubringen. Wer der englischen Sprache oder des Tagalogs nicht 100%ig mächtig ist, sollte es tunlichst vermeiden mit Filipinos über Politik zu diskutieren, denn ein falsch ausgesprochene Wort kann im Streit enden.

In den Kinos der späten 70er bis Anfang der 90er Jahre (jetzt fast Alles auf CD/DVD erhältlich) wurden auf den Philippinen sehr viele Kriegsfilme gezeigt, in denen zwar der "Amerikaner" immer als Sieger hervorgeht, aber die Deutschen von den Filipinos als die Unterlegenen "verehrt" werden. Daher wird man als Deutscher gelegentlich auf das Dritte Reich angesprochen.

Kommunizieren

Mobil-Telefone:

Unbedingt Mailbox in Deutschland ausschalten. Sonst berechnen die Mobilfunkanbieter bei Umleitung auf die Mobilbox gleich 2 x die diskreten Roaminggebühren.

Wer viel Geld sparen und die deutschen Mobiltelefonprovider nicht sponsern will, kauft sich für sein Handy unbedingt eine philippinische Prepaid-Karte. Die bekommt man u. a. in den Einkauf-Centern in Manila(SIM-Karte mit 300 PhP Guthaben für ca. 6 Euro). Momentan gibt es vier Mobiltelefonprovider auf den Philippinen; die führenden sind SMART und Globe, mit denen auch Vodafone Deutschland zusammen arbeitet. Ein internationales abgehendes Gespräch kostet z. B. bei SMART oder Globe einheitlich nur US$ 0,40 pro Minute. Und ankommende Gespräche aus dem Ausland kosten gar nichts. Für das Versenden einer SMS nach Deutschland nimmt SMART PHP 15,00 (ca. € 0,24) und Globe nur PHP 0,50 (ca. € 0,008)

Vodafone Deutschland verlangt für einen Roamingtelefonat von den Philippinen nach Deutschland (vergleichshalber) für die erste Minute "nur" € 3,53 bis € 3,064 (je nach philippinischem Provider bzw. nach Tageszeit). Die zweite Minute ist dann - aber nur, wenn das Roaming über Globe durchgeführt wird - "wesentlich billiger": Sie kostet "nur noch" € 2,663.

Aus dem Ausland ankommende Gespräche kosten je angefangene Minute (je nach philippinischem Provider) € O,245 bzw. € 0,343 zuzügl. (Aufschlag von Vodafone Deutschland) in Höhe von € 1,49 bzw. € 1,501 (bei D2-Alt-Verträgen).

Das Versenden einer SMS nach Deutschland kostet (je nach Provider) € 0,228 bzw. € 0,331. Die Roaming-Preise der anderen deutschen Provider dürften entsprechend "günstig" sein. Die obigen Preise schwanken, weil die Berechnung auf US$-Basis erfolgt.

(Stand: 03.01.2006)

Quelle: http://wikitravel.org/de/Philippinen